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Dorfkirche in Hohenlandin

Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg

Die Kirche in Hohenlandin gehört zum Pfarramt Schwedt im Kirchenkreis Uckermark.

Hohenlandin (Gemeinde Mark Landin) auf der kommunalen Home vom: Amt Oder-Welse

Hohenlandin auf der: Google Maps Satellitenkarte

Information zur evangelischen Kirche in Hohenlandin

Die Kirche Hohenlandin ist ein frühgotischer Feldsteinbau, mit eingezogenem Rechteckchor aus dem 13. Jahrhundert. Beide sind durch einen spitzen Triumphbogen verbunden. Die alten Spitzbogenportale im Norden und Süden sind verändert, das westliche wurde verkleinert. Die Fenster im Schiff und im Ostgiebel sind schmal und spitzbogig. Der Ostgiebel wird gegliedert durch drei Spitzbogenblenden mit einer darüberliegenden Rundblende. Ein verschlossener Eingang am Ostende der Nordseite deutet auf einen ehemaligen Gruftanbau an dieser Stelle.

Nach einem Brand durch Blitzeinschlag 1945 wurde die Kirche zur Ruine. Bis 1957 wurde die Kirche dann wieder ausgebaut und mit einer neuen einfachen Einrichtung versehen. Die geraden Decken wurden mit Holz getäfelt. In der Kirche befindet sich im Westgiebel eine Glocke von 1480 mit einem Durchmesser von 94 cm. Sie enthält eine Inschrift und darunter befindet sich ein hängender Blattfries.

Die Orgel auf der Empore ist aus dem Jahre 1906. Vom ehemals vorhandenen alten Flügelaltar befinden sich seit 1932 zwei Schitzfiguren aus Lindenholz im Heimatmuseum Schwedt. Maria mit Kind, 105 cm hoch und Jacobus der Ältere, 97 cm hoch. Beide Figuren wurden vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts geschnitzt. Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Frankfurt/Oder, Berlin 1980. Quellenangabe: Informationen in der Kirche Hohenlandin.

Weitere Informationen zur Kirche Hohenlandin siehe unter:
- Askanier-Welten / Mittelalterliche Dorfkirchen in der Mark Brandenburg Hohenlandin

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