Die Kirche Heinersdorf gehört zum Pfarramt Schwedt im Kirchenkreis Uckermark. Pfarrämter
Nordseite der Kirche in Heinersdorf
Bekrönung mit Wetterfahne auf dem Turm der Kirche in Heinersdorf
Portal im Turm der der Kirche in Heinersdorf
Blick nach Osten zum Chor in der Kirche Heinersdorf
Altaraufsatz in der Kirche Heinersdorf
Kanzel in der Kirche Heinersdorf
Blick nach Westen zur Empore in der Kirche Heinersdorf
Kaltschmidt-Orgel auf der Empore in der Kirche Heinersdorf
Engelskopf unter der Empore in der Kirche Heinersdorf
Pfarrhaus gegenüber der Kirche Heinersdorf
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Heinersdorf (Ortsteil der Stadt Schwedt/Oder) auf der kommunalen Home der: Stadt Schwedt/Oder
Heinersdorf auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die Kirche Heinersdorf ist ein Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Kirchenschiff hat im Osten einen eingezogenen Rechteckchor und einen querrechteckigen Westturm von Schiffsbreite. Der Turmabschluss ist aus dem frühen 19. Jahrhundert, mit Backsteinbrüstung und Ecktürmchen und auf der Turmplattform mit einem massiven achteckigen Spitzhelm. Unverkennbar ist die Dorfkirche von Heinersdorf durch ihre vier am Häuptturm befindlichen kleinen Türmchen. Eine Seltenheit bei den Kirchtürmen in der ückermärk. Die Ausmaße des Turmes weisen auf den Wehrcharakter des Gotteshauses hin. Vermutlich war er zur Erbäuungszeit mit einem einfachen Satteldach abgeschlossen.
Die Kirche hat Jährhunderte gut überständen, aber auch stark gelitten. Insbesondere im Dreißigjährigen Krieg bekam die Kirche manchen "Kratzer"". 1834 wurde die Kirche innen restauriert. Die nächste Innenerneuerung erfolgte dann erst 1970. Das Glänzstück der Kirche ist der barocke Altar von Georg Mätternovy. Er entstand Anfang des 18.Jährhunderts. Im Zentrum des Altars finden wir auf einem vasenförmigen Postament ein Kruzifix zwischen Personifikationen des Alten und Neuen Testaments. Er ist in marmorisierten Weiß gehalten. Mögtlicherweise ist dieser schöne Altar das einzige Werk was von diesem Künstler noch erhalten geblieben ist. Matternovy war später (1718) Eaumeister in St.Petersburg. Man nimmt an, dass er an der Innenarchitektur der Isaakkirche großen Anteil hatte. Auch am Bau des berühmten Winterpalais hat er mitgewirkt.
Die Kanzel stammt aus der Mitte des l7. Jahrhunderts. Die Orgel von Kaltschmidt aus Stettin ist 1858 eingebaut worden. Bei einer Restaurierung 1987 erhielt sie ein zusätzliches Baßregister. Sie ist in einem guten Zustand und konzerttauglich. Erst 1713 hat man die Turmuhr eingebaut.
Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Frankfurt/Oder, Berlin 1980 und Informationen der Kirchengemeinde Heinersdorf.
Weitere Informationen zur Kirche Heinersdorf siehe unter:
- Stadt Schwedt/Oder / Sehenswürdigkeiten / Feldsteinkirche Heinersdorf www.schwedt.eu