Die Kirche Wilsickow gehört zum Pfarrsprengel Hetzdorf im Kirchenkreis Pasewalk. Pfarrämter
Ansicht aus Südost der Kirche in Wilsickow
Bekrönung mit Wetterfahne auf dem Turm der Kirche in Wilsickow
Blick nach Osten zur Apsis in der Kirche Wilsickow
Schnitzaltar von 1520 in der Kirche Wilsickow
Altaraufsatz in der Kirche Wilsickow
Freskenmalerei in der Kirche Wilsickow
Lehnstühle in der Kirche Wilsickow
Blick nach Westen zur Empore in der Kirche Wilsickow
Dinse-Orgel von 1868 auf der Empore in der Kirche Wilsickow
Turmportal der Kirche in Wilsickow
!! Foto-Verlinkung: siehe Hinweis auf der Startseite
Wilsickow (Ortsteil Wilsikow) auf der kommunalen Home der: Gemeinde Uckerland
Wilsickow auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die Kirche in Wilsickow ist ein rechteckiger Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, mit etwas breiteremquerrechteckigem Westturm und eingezogenen Rechteckchor mit innen halbrunder, außen dreiseitig geschlossener Apsis. Die Granitportale an Schiff und Turm sowie die Lanzettfenster der Nordseite und das Scheitelfenster der Apsis sind noch ursprünglich. Die übrigen Fenster und die Pristerpforte wurden im 18. Jahrhundert vergrößert. Aus dieser Zeit stammt auch der quadratische Turmaufsatz mit seinem achtseitigem Obergeschoss und der geschweiften Haube, die 1993 restauriert wurde. Der Westgiebel wurde 1873 in Backstein erneuert.
Der spätgotische Flügel-Schnitzaltar entstand um 1520 und ist ein Kunstwerk aus der Zeit vor der Reformation. Im Mittelschrein zwischen zwei Heiligen ist eine Einhornjagd dargestellt. In den Flügeln Szenen aus dem Marienleben. Nach der Reformation um 1580 wurde der Altar mit der Predella erweitert und erhielt eine Bekrönung mit Tafelbildern. Diese Aufstellung wurde wieder getrennt und das Oberteil, das die Kreuzigung darstellt, hat jetzt seinen Platz an der Nordseite.
Reste mittelalterlicher Freskenmalerei wurden bei der Renovierung 1991/1992 freigelegt und restauriert. So sind Weihekreuze und an der Nordseite des Schiffes die Figur des Christopherus der auf dem Wasser wandelt zu sehen. Die Taufe, Kanzel, Gestühl und Empore sind aus dem 18. Jahrhundert. Die zwei Lehnstühle aus dem 17. Jahrhundert. Die größere Dinse - Orgel von 1868 wurde von der Firma Firma Schuke aus Potsdam überholt und ist sehr gut spielbar.
Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Neubrandenburg, Berlin 1986.
Weiter Informationen zur Kirche Wilsickow siehe unter:
- Kirchenkreis Pasewalk / Kirche zu Wilsickow Kirchenkreis Pasewalk