Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg
Die Kirche Schönfeld gehört zum Pfarrsprengel Schönfeld im Kirchenkreis Uckermark. Pfarrämter
Südwestansicht der Kirche in Schönfeld
Bekrönung mit Wetterfahne der Kirche in Schönfeld
Portal zum Turm der Kirche in Schönfeld
Grabtafeln am ehemaligen Eingang zur Patronatsloge der Kirche Schönfeld
Gedenkstein am Weg zum Eingang der Kirche in Schönfeld
Blick nach Osten zum Altar in der Kirche Schönfeld
Altaraufsatz in der Kirche Schönfeld
Kanzel in der Kirche Schönfeld
Blick zum Podest mit Orgel in der Kirche Schönfeld
Detail Orgel in der Kirche Schönfeld
Gedenktafel für Walther von Berg über der Patronatsloge
Gedenktafel für die Gefallenen des 1. Weltkrieges
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Schönfeld (Gemeinde Schönfeld) auf der kommunalen Home vom: Amt Brüssow (Uckermark)
Schönfeld auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die Kirche Schönfeld ist ein massiver Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche hat mit einem breitem Westturm, schmalerem Schiff, eingezogenem Chor und Apsis einen viergstaffelten Aufbau. Die Apsis ist innen halbrund uns außen in halber Achtreckform gestaltet. Im Turm sind Reste eines romanischen Tonnengewölbes erkennbar, darunter befindet sich eine Gruft. Auf dem Bretteraufbau des Turmes und der geschweiften Haube sitzt eine achteckige Laterne, die ursprünglich offen war und nach einem Blitzschlag 1964 geschlossen wurde.
Trotz dieser recht umfangreichen Reparatur stellte man schon im Jahre 1969 wieder sehr starken Schwammbefall an den Holzkonstruktionen in Turm und Kirchenschiff fest und eine Sanierung wurde dringend empfohlen. Aus wirtschaftlichen Gründen ließ sich das jedoch nicht verwirklichen. Die Kirche wurde ab 1982 nicht mehr benutzt, Gemeindeveranstaltungen fanden im Gemeinderaum statt.
Nach zwischenzeitlichen Reparaturen erfolgte 1991/1992 eine Gesamtsanierung der Kirche einschließlich Innenausmalung. Am 11. Juni 1992 war es dann soweit. Die vergoldete Spitze des Turmes mit Wetterfahne und Hahn konnte aufgesetzt werden. Eine alte Wetterfahne hatte die Jahreszahl 1856. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten am 27. September 1992 ist in einem Festgottesdienst, den Bischof Martin Kruse hielt, die Kirche wiedergeweiht worden.
Der Altaraufbau ist ein Werk aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die geschnitzten figürlichen Reliefs stellen dar: das heilige Abendmahl Christi; rechts und links davon Einsegnung und Austeilung des Abendmahls durch den Geistlichen. Im Mittelfeld darüber den Gekreutzten mit Maria und Johannes, seitlich davon Moses und die Taufe Christi. Im oberen Teil den auferstandenen Christus und die kleinen Nischenfiguren von zwei Propheten, darüber Pelikan und Schwan.
Die Kanzel in einfacher Renaissance aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhundert steht an der Nordseite. Das Gemeindegestühl ist aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhundert. Auf der Westseite steht auf einem Podest die Orgel. Das kleine Orgelprospekt, um 1820 gebaut, zum Teil später ergänzt, stammte aus Nechlin. Die Orgel hat ein barockes Gehäuse mit Bekrönung einer Taube im Strahlenkranz. 1993 erfolgte eine Generalüberholung der Orgel.
Mehrere Gedenktafeln sind im Kirchenraum angebracht. Zwei erinnern an die Gefallenen des 1. Weltkrieges. Zwei weitere, aus Marmor gefertigt, sind an der Nordseite, zum ehemaligen Schloss hin, angebracht. Aussen an der Nordseite der Kirche, zum ehemaligen Schloß hin, sind mehrere bronzene Grabtafeln zu sehen, alle aus der Familie von Berg. Das Denkmal in Form einer Urne, am Weg zum Kircheneingag, wurde einer Dienerin zum Andenken 50-jähriger treuer Dienste gewidmet.
Quellenangabe: Informationsmaterial vom Pfarramt Schönfeld zur Kirche Schönfeld.
Weitere Informationen zur Kirche Schönfeld siehe unter:
- Amt Brüssow (Uckermark) / Kirchen / Kirche Schönfeld www.amt-bruessow.de