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Gedächniskirche in Rosow

Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg

Die Kirche Rosow gehört zum Pfarrsprengel Gartz (Oder) im Kirchenkreis Pasewalk. ►Pfarrämter

Rosow (Gemeinde Mescherin) auf der kommunalen Home vom: Amt Gartz (Oder)

Fotos und Informationen zum Ort siehe auch unter: Uckermark-Region / Rosow

Rosow auf der: Google Maps Satellitenkarte

Information zur Kirche in Rosow

Die Kirche Rosow ist im Kern ein Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Vor der Reformation war Rosow im Besitz des Stettiner Zisterzienserklosters. Das Kirchenschiff wurde 1746 barock umgestaltet und verputzt. Der Turm erhielt einen barocken Fachwerkaufbau und war mit seiner Spitze einer der höchsten in der Region. Die Kirche umgibt eine hohe Kirchhofmauer aus Feldstein, mit zwei spitzbogigen Feldstein-Portalen mit Backsteinbekrönung.

Der Turm der Feldsteinkirche und das Kirchenschiff wurde am Ende des 2. Weltkrieges durch die russische Artillerie zerstört. Die Kirche brannte dabei völlig aus. Nach dem Ende des Krieges wurde der zerstörte Turm völlig abgetragen. Für die Glocke wurde auf dem Kirchhof ein frei stehender Glockenstuhl aufgestellt. Nach ersten Wiederherstellungsarbeiten am Kirchenschiff konnten 1950 in der Kirche wieder für wenige Jahre Gottesdienste abgehalten werden.

Der 2002 gegründete "Förderverein Gedächtnis-Kirche Rosow e.V." hatte sich das Ziel gestellt, die teilweise zerstörte und brach liegende Dorfkirche und ihr Umfeld wieder mit Leben erfüllen. Neben den wieder kirchlichen Nutzungsmöglichkeiten, sollte in deutsch-polnischer Zusammenarbeit ein Deutsch-Polnisches Dokumentations- und Kommunikationszentrum unter dem Motto "Begegnung mit der Geschichte" entstehen.

Erste Aktionen waren Ausstellungen im gottesdienstlich nicht genutzten Kirchenraum. Für die zukünftige Nuzung wurde der mittelalterliche Grundriss und das vorhandene Mauerwerk nicht verändert. Die historische Fenster- und Türengestaltung wurde beibehalten. Da es praktisch keine Innenausstattung mehr gab, erfolgte eine Neuaustattung, welche der Funktionalität einer Gedenkstätte gerecht wird und auch Gottesdiensten angemessen ist.

Der Turm sollte nicht mehr nach historischem Vorbild erneuert werden, er wurde in moderner Form mit einer Aussichtsplattform wieder aufgebaut. Die Höhe der beeindruckenden Stahlkonstruktion beträgt 42 Meter. Mit der neuen Dacheindeckung des Kirchenschiffes wurden auf der Südseite Sonnenkollektoren in die Dachfläche integriert. Am 9. Juni 2007 wurde die Dorfkirche von Rosow nach den umfangreichen Instandsetzungsarbeiten, als Gedächniskirche und Zentrum der Erinnerung, Mahnung und Versöhnung wieder eingeweiht. Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Frankfurt/Oder, Berlin 1980. Quellenangabe: Informationen vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.

Informationen zur Gedächniskirche und Hinweise zum "Förderverein Gedächtnis-Kirche Rosow - Deutsch - Polnische Gedenkstätte für Flucht, Vertreibung und Neuanfang e.V.", siehe auch auf Seiten vom: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. Adressen / Rosow

Zur Homepage vom Förderverein Gedächtnis-Kirche Rosow ...: www.rosow.de

Weiter Informationen zur Kirche Rosow siehe unter:
- Kirchenkreis Pasewalk / Gedächtniskirche zu Rosow www.kirchenkreis-pasewalk.de
- Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern www.kirchentour.de

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