Die Kirche Röddelin gehört zum Pfarramt Templin im Kirchenkreis Templin-Gransee. Pfarrämter
Portal im Turm der Kirche in Röddelin
Nordseite der Kirche in Röddelin
Ostansicht der Kirche in Röddelin
Bekrönung mit Kreuz auf dem Turm der Kirche in Röddelin
Eingang auf der Südseite der Kirche in Röddelin
Blick nach Osten zum Chor in der Kirche Röddelin
Taufe in der Kirche Röddelin
Blick nach Westen zur Empore in der Kirche Röddelin
Orgel in der Kirche Röddelin
!! Foto-Verlinkung: siehe Hinweis auf der Startseite
Röddelin (Ortsteil der Stadt Templin) auf der kommunalen Home der: Stadt Templin
Röddelin auf der: Google Maps Satellitenkarte
Bereits in der 2. Hälfte des 13. Jh. stand im Mittelpunkt des Dorfes auf dem Anger eine Kirche und war ursprünglich vom Friedhof umgeben. Die Kirche Röddekin ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit tonnengewölbter Nordsakristei und querrechteckigem Westturm von Schiffsbreite. Sie hatte ein Satteldach. Nach Zerstörungen des 30-jährigen Krieges wurde die Kirche 1727 gründlich erneuert. Das Mauerwerk, Turmportal und die beiden südlichen Eingänge sind noch aus der Erbauungszeit.
Im Jahre 1803 brannte die Kirche vollständig aus. Im Jahre 1805 wurde die Kirche wieder aufgebaut, wobei die Einbauten erst 1820 vollständig fertig waren. In dieser Zeit erhielt die Kirche einen verputzten Turmaufsatz aus Backstein. 1861 und 1909 folgten weitere Instandsetzungen. Das Kirchenschiff erhielt 1986 eine neue Dacheindeckung. Durch einen schweren Sturm im Januar 1993 wurde das Turmdach so sehr beschädigt, daß eine Neueindeckung erforderlich wurde. Eine Außsanierung der Kirche erfolgte in den Jahren 2007/2008.
Kanzelaltar und Orgel sind aus dem Jahre 1820. Seit dem 25. März 1883 hat die Kirche eine Orgel, erbaut vom Orgelbauer Hollenbach aus Neuruppin. Das Geld für die Orgel, 800 Mark, hat die Gemeinde durch freiwillige Gaben aufgebracht. Die Orgel hat ein Eichengehäuse und vier klingende Register.
Quellenangabe: Informationsflyer "Dorflehrpfad Röddelin" (1995) vom Fremdenverkehrsverein Templin.
Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Neubrandenburg, Berlin 1986.
Information zur Orgel, Orgel des Monats März 2009, siehe unter: Kulturportal Brandenburg