Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg
Die Kirche Ringenwalde, gehört zum Pfarramt Friedrichswalde im Kkrs. Templin-Gransee. Pfarrämter
Westgiebel der Kirche in Ringenwalde
Portal im Westgiebel der Kirche in Ringenwalde
Bekrönung mit Kreuz auf dem Turm der Kirche in Ringenwalde
Nördlicher Anbau der Kirche in Ringenwalde
Südlicher Anbau der Kirche in Ringenwalde
Fenster und geschlossenes Portal auf der Südseite der Kirche in Ringenwalde
Blick nach Osten zum Chor in der Kirche Ringenwalde
Kanzelaltar in der Kirche Ringenwalde
Fenster im Chor in der Kirche Ringenwalde
Wappendeteil im Fenster der Kirche in Ringenwalde
Taufe in der Kirche Ringenwalde
Blick nach Westen zur Empore in der Kirche Ringenwalde
Migendt-Orgel in der Kirche Ringenwalde
Grabdenkmale in der Kirche Ringenwalde
Wappenschild vom ehemaligen Patronatsgestühl der Kirche in Ringenwalde
Biblische Darstellung am Durchgang zur Nordsakristei in der Kirche Ringenwalde
!! Foto-Verlinkung: siehe Hinweis auf der Startseite
Ringenwalde (Gemeinde Temmen-Ringenwalde) auf der kommunalen Home vom: Amt Gerswalde
Ringenwalde auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die auf einer kleinen Anhöhe gelegene Kirche Ringenwalde, nördlich der Dorfstraße, ist ein rechteckiger Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der querrechteckige Westturm von Schiffsbreite hat ein mehrfach abgesetztes Spitzbogenportal mit betonter Kämpferzone, ähnlich dem Südportal. Im blendengegliederten Ostgiebel übrer der Fenstergruppe befindet sich ein Kreisfenster, welches auf eine ehemals hölzerne Tonnenwölbung in der Kirche hinweist. Im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts fiel die Kirche einem Brand zum Opfer. Unversehrt geblieben war nur der Feldsteinsockel, worauf die Kirche wieder errichtet wurde. Die Weihe des Neubaus mit einem Fachwerkturm fand 1590 statt.
Größere Umbauarbeiten am Kirchturm gab es im Jahre 1891. Der arg mitgenommene Holzturm mußte abgerissen werden. An dessen Stelle entstand ein neugotischer Turm auf quadratischem Unterbau mit einer Höhe von 37,5 Metern. Der Turmneubau, der 20.760 Mark kostete, wurde im November 1891 feierlich eingeweiht. Im Turm befinden sich zwei alte Glocken, von 1320 und 1918. Die Südvorhalle und der Gruftanbau auf der Nordseite entstanden im 19. Jahrhundert.
Der Kanzelaltar in der kirche ist von 1759. Die hölzerne Taufe von 1758. Das Ogelprospekt mit Säulen, Rocaille- und Akanthusornamenten entstand 1760. darin wurde ebenfalls 1760 die Migendt-Orgel, gestiftet vom damaligen Patron Wilhelm Joachim von Ahlimb, eingebaut. Veränderungen an der Orgel erfolgten 1913. Die Patronatsloge aus dem 18. Jahrhundert wurde 1958 abgebaut. Ein Teil der Patronatsloge mit Wappenschild wurde an der Nordwand angebracht. Ebenfalls an der Nordwand befinden sich zwei Epitaphien mit Marmorbüsten aus Sandstein. Die Grabdenkmale sind für J. Wichmann † 1717 und K. W. v. Ahlimb † 1720.
Quellenangabe: Informationsflyer "Gemeinde Ringenwalde" vom Fremdenverkehrsverein Templin e.V.
Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Neubrandenburg, Berlin 1986.
Informationen siehe auch auf Seiten vom: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
- Bericht über die Migendt-Orgel (2001)
- Märkische Allgemeine vom 15. April 2005: Getretene Orgeln
- Mitteilungsblatt Juni 2006: Alte Orgelpfeifen beginnen wieder zu klingen
Hinweise zum "Förderverein Migendt-Orgel Ringenwalde (Uckermark) e.V.",
beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. Adressen / Ringenwalde
Informationen zur Migendt-Orgel in Ringenwalde unter: www.migendt-orgel-ringenwalde.de/
Information zur Orgel, Orgel des Monats Mai 2004, siehe unter: Kulturportal Brandenburg