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Information zur Kirche in Golm

Die Kirche Golm ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit gleich breitem Westturm aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Fenstergewämde sind aus Backstein mit eingelegten Rundwülsten ausgeführt. Nachdem der Ort Golm über 200 Jahre wüst lag, wurde nach der Neubesiedlung 1711 die Kirche wiederhergestellt. Aus dieser Zeit stammt auch der verbretterte quadratische Turmaufsatz und die Fachwerkvorhalle an der Südseite.

Aus der Zeit von 1711 stammt auch der Kanzelaltar mit seitlichen Durchgängen und Schnitzfiguren. Der einstige Altarkruzifix aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts befindet sich jetzt an der Nordseite im Chor. Empore und Gestühl sind aus der Zeit von 1711 bis 1714. Die Balkendecke wurde 1977 erneuert. Die Glocke im Turm wurde 1712 von Johann Jakob Schultz in Berlin gegossen.

Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Frankfurt/Oder, Berlin 1980.

Weitere Informationen zur Kirche Golm siehe unter:
- Amt Gramzow / Kirchen / Kirche Golm www.amt-gramzow.de

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