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Dorfkirche in Gerswalde

Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg

Die Kirche Gerswalde gehört zum Pfarramt Gerswalde im Kirchenkreis Uckermark.

Gerswalde (Gemeinde Gerswalde) auf der kommunalen Home vom: Amt Gerswalde

Gerswalde auf der: Google Maps Satellitenkarte

Information zur evangelischen Kirche in Gerswalde

Die um 1250 entstandene Wehrkirche ist eine typisch uckermärkische Dorfkirche. Der auf dem Hügel liegende Granitbau beherrscht das ganze Dorfbild und spricht noch heute von der einstigen Bedeutung des Dorfes. Wehrkirche deshalb, weil in vergangenen Jahrhunderten die Menschen Schutz in ihr suchten und sich den Feinden zur Wehr setzte.

Schwere Unwetter zerstörten mehrfach die Kirche. In den Jahren 1814-1820 wurde sie wieder hergestellt. Sie galt als eine der schönsten Kirchen im Lande.

Als Besonderheiten finden wir hier eine eingemauerte Sonnenuhr und ein Stein mit Schachbrettmuster. Zum Bau der Kirche wurden auch handgeformte Steine verwendet. Diese wurden noch heute "Feierabendsteine" genannt. Die Bezeichnung deshalb, weil der letzte Stein, der am Tag geformt wurde, mit einem Kreuz gekennzeichnet wurde. Man konnte am nächsten Tag genau erkennen, an welcher Stelle man wieder mit der Arbeit beginnen musste.

Quellenangabe: Informationsflyer Uckermärkische Dörfer "Gerswalde" vom Tourismusverein Region Gerswalde.

Der Schnitzaltar von 1624 ist als Leihgabe der Kirche Schmölln (Uckermack) 1983 in der Gerswalder Kirche aufgestellt worden. Sein dreigeschossiger Aufbau mit reichem Schmuckwerk zeigt Szenen des Abendmahls, der Kreuzigung, der Auferstehung und der Himmelfahrt sowie die vier Evangelisten. Der vom Anfang des 19. Jahrhunderts stammende Gerswalder Kanzelaltar ist noch vorhanden und wird voraussichtlich wieder aufgestellt, wenn der Schmöllner Altar in die dortige Kirche nach abgeschlossener Sanierung des Innenraumes zurückgebracht wird.

Die aus dem Jahr 1852 stammende Emst-und-Wilhelm-Sauer-Orgel wurde ursprünglich für die Lychener Kirche erbaut. Nach Gerswalde kam die Orgel 1873. Die Kirchengemeinde kaufte sie damals für 500 Taler. Im Jahr 1917 wurden ihr Prospektpfeifen für Rüstungszwecke entnommen. Eine 1986 beabsichtigte und bereits beauftragte Reparatur der Orgel kam nicht zustande. Erst 1996 konnte die Orgelbaufirma Christian Scheffler aus Frankfurt/Oder mit den Arbeiten beauftragt werden, die 2003 mit der vollständigen Restaurierung ihren Abschluss gefunden haben. Abmessungen der Orgel: Höhe 3,90 Meter; Breite 4,60 Meter; Tiefe 2,80 Meter.

Die Taufe aus Gusseisen in Form eines quadratischen Postaments wurde gestiftet zum Andenken an den 1800 verstorbenen Pastor Friedrich Georg Purgold und den 1809 verstorbenen Pastor Johann Friedrich Gysae von deren Tochter bzw. Gattin Friedericke geb. Purgold verw. Gysae. Quellenangabe: Informationen in der Kirche Gerswalde, von der Kirchengemeinde Gerswalde.

Informationen siehe auch auf Seiten vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
- Förderverein Wasserburg Gerswalde e.V.: Adressen / Gerswalde
- Nordkurier / Templiner Ausgabe Seit Sonntag hat das 150 Jahre alte Instrument seine ganze Klangfülle zurück

Homepage vom "Förderverein Wasserburg Gerswalde e.V." unter: www.gerswalder-wasserburg.de/

Weitere Informationen zur Kirche Gerswalde siehe unter:
- Amt Gerswalde / Kirchen / Kirche Gerswalde www.amt-gerswalde.de
- Askanier-Welten / Mittelalterliche Dorfkirchen in der Mark Brandenburg Gerswalde

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