Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg
Die Kirche Gollmitz gehört zum Pfarramt Boitzenburg im Kirchenkreis Uckermark. Pfarrämter
Ostgiebel und Anbau der Kirche in Gollmitz
Nordseite der Kirche in Gollmitz
Glocke im Anbau der Kirche in Gollmitz
Südseite der Kirche in Gollmitz
Eingang der Kirche in Gollmitz
Blick nach Osten zum Altar in der Kirche Gollmitz
Altar der Kirche in Gollmitz
Fenster in der Kirche Gollmitz
Innenansicht nach Westen in der Kirche Gollmitz
Strahlenkranz in der Kirche Gollmitz
Weihekreuz in der Kirche Gollmitz
!! Foto-Verlinkung: siehe Hinweis auf der Startseite
Gollmitz (Ortsteil Gollmitz) auf der kommunalen Home der: Gemeinde Nordwestuckermark
Gollmitz auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die Kirche ist ein frühgotischer Feldsteinbau des 13. Jahrhunderts, von dem nur der eingezogene Chor und etwa die Hälfte des Schiffes vollendet wurden. Ungeachtet der größeren Abmessungen ist die Ausführung weniger sorgfältig als in den Nachbarkirchen, z.B. fehlt der sonst übliche abgesetzte Sockel. Der Chor hat im Osten drei, an den Längstseiten zwei schlanke Spitzbogenfenster, von denen die Mehrzahl barock umgeändert ist. Die am Ostgiebel befindlichen drei Blenden bilden den einzigen Schmuck eines sonst schlichten Äußeren.
Die ehemalige Pristertür an der Südseite des Chores, eine Granitpforte mit einmal abgestuften Portal, ist jetzt die einzige Tür der Kirche überhaupt. Die seit sechseinhalb Jahrhunderten vorläufig abgeschlossene Westseite ist noch jetzt ohne Öffnung. Die schwarzen und weißen Fußboden, die im Mittelteil des Kirchenschiffes ausgelegt sind, stammen aus dem Jahr 1883 und sind erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts in dieser Form verlegt worden. Die Fehlstellen im östlichen und westlichen Bereich des Kirchenschiffes sind mit unglasierten Fußbodensteinen aus einer anderen Kirche ausgelegt.
Die Fenster an der Ostseite wurden im Jahre 2001 vom Annenwalder Glaskünstler Werner Kothe geschaffen. 1797 wurde eine Orgel in die Kirche eingebaut. Von ihr blieb leider nur eine Prospektzeichnung erhalten. Ein Turm (warscheinlich aus Holz) wurde 1847 abgetragen. Für einen Turmneubau im 19. Jahrhundert liegt eine Bauzeichnung vor, die jedoch nie ausgeführt wurde. Die noch vorhandene Kleine Glocke (63 cm Durchmesser) befindet sich in der Vorhalle des Grabgewölbes. Die Gruft der Familien von Oertzen und von Callenberg ist eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Erweiterung des Sakristeianbaus.
Quellenangabe: Informationen in der Kirche Gollmitz, von der Kirchengemeinde Gollmitz.
Informationen siehe auch auf Seiten vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
- Bericht:
Besuch in Gollmitz (5. Mai 2001)
- Dorfkirche Gollmitz (Uckermark)
Dorfkirche des Monats März 2002
- NK / Templiner Zeitung vom 18. Juni 2002: Fenster wirken weit über das Gotteshaus hinaus
- Mitteilungsblatt vom Mai 2002:Gollmitz beteiligt sich an "Offene Kirchen"
- Mitteilungsblatt vom Juli 2002: Fenster vom Blick ins Weltall inspiriert
- Mitteilungsblatt November 2003: Was Grüfte zu erzählen haben
- Mitteilungsblatt August 2005: Wappentafeln kehren zurück nach Gollmitz
Hinweise zum "Freundeskreis Gollmitzer Wehrkirche e.V.",
beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. Adressen / Gollmitz
Homepage vom Freundeskreis Gollmitzer Wehrkirche e.V. www.wehrkirche-gollmitz.de