Offene Kirche: Adressen und Öffnungszeiten beim Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg
Die Kirche Beenz gehört zum Pfarramt Lindenhagen, Reformierter Kirchenkreis. Pfarrämter
Nordostansicht der Kirche in Beenz
Bekrönung mit Wetterfahne auf dem Turm der Kirche in Beenz
Turmportal der Kirche in Beenz
Eingang zur der Kirche in Beenz
Blick nach Osten zum Altar in der Kirche Beenz
Kanzelaltar der Kirche in Beenz
Gedenktafel in der Kirche Beenz
Blick nach Westen zur Empore in der Kirche Beenz
Orgel in der Kirche Beenz
Kirchenansicht auf einem Bild in der Kirche Beenz
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Beenz (bei Prenzlau) (Ortsteil Gollmitz) auf der kommunalen Home der: Gemeinde Nordwestuckermark
Beenz (bei Prenzlau) auf der: Google Maps Satellitenkarte
Die Kirche Beenz wurde als rechteckiger Feldsteinbau, mit Nordsakristei, in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Im Dreizigjährigen Krieg (1618 - 1648) wurde die Kirche zerstört und der Ort Beenz war wüst und verlassen. Ab 1699 kam es zur Neuansiedlung des verlassenen Dorfes. Unter anderem auch zur Niederlassung von Hugenotten-Familien. In den Jahren 1792/93 wurde die Kirche von sieben reformierten Familien mit eigenen Mitteln wiederhergestellt. Auf einer Gedenktafel von 1793 sind die Namen aufgeführt. Mit dem Wiederaufbau wurde auch der massive westliche Dachturm mit Putzrustika an den Ecken errichtet. Zeitgleich erfolgte auch eine Veränderung der Fenster. Die Glocke im Turm ist aus dem 14. Jahrhundert.
Der Kanzelaltar wurde 1752 unter Verwendung eines älteren Kanzelkorbes aus dem 17. Jahrhunert errichtet. Das Gestühl und die Empore sind vom Ende des 18. Jahrhunderts. Die Orgel auf der Empore wurde 1874 von Herrmann Müller aus Oranienburg aufgestellt. Eine Restaurierung und Umbau der Orgel wurde 1983 von Ulrich Fahlberg aus Eberswalde vorgenommen. In den Jahren 1982/83 erfolgte eine Restaurierung der Kirche.
Quellenangabe: Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Bezirk Neubrandenburg, Berlin 1986.
Information zur Orgel, Orgel des Monats Julini 2006, siehe unter: Kulturportal Brandenburg